In einer Zeit, in der gefühlt jedermann mindestens eine Serie streamt (in meiner Filterbubble meist eher zwei bis drei), brauche ich über den Effekt guter Cliffhanger eigentlich kaum noch viele Worte verlieren. Außer vielleicht die: Bitte nutzen! Als Blogger, Marketing-Mensch oder Journalist.

Immer vorausgesetzt, dass sie zum Content passen. Rezeptbeschreibungen eignen sich zugegebenermaßen eher nicht dafür. Aber eine Reisereportage, der Bericht über einen Kindergeburtstag oder ein Veranstaltungsbericht lassen sich prima in mehrere Teile splitten. Faustformel: wenn ein Blogbeitrag länger als 5 Min Lesezeit erfordert, kann man über einen Mehrteiler nachdenken.

„Ihr glaubt nicht, was dann geschah…“, „Ich hatte ja keine Ahnung, dass das eigentliche Highlight erst später kommen sollte!“, „Lest beim nächsten mal, warum das keine so gute Idee gewesen war.“ oder eigene kreative Formulierungen lassen Leser sicher schon nach dem nächsten Beitrag gieren. Oder nach dem nächsten Absatz, denn wer nicht splitten kann/möchte, macht mit solchen Formulierungen auch einfach Lust auf den Rest des Textes.