Übersetzt würden wir von “verdienter” Berichterstattung sprechen, was oft mit “kostenfrei” gleich gesetzt wird – zu Unrecht. Earned Media bezeichnet das Phänomen, dass Journalisten, Influencer oder Nutzer die Inhalte einer Marke selbst verbreiten und somit zum Kanal werden. Und bis es soweit ist, muss man viel Arbeit hinein gesteckt haben… 

Earned Media können zu mehr Bekanntheit, Traffic (oder gar Viralität) und User Engagement führen. Unternehmen müssen dazu relevante(!), hochwertige und unterhaltsame Inhalte bieten, z. B. via PR, mit gezieltem Content-Marketing oder Suchmaschinenoptimierung. Die Produktion eben dieser Inhalte (z. B. Grafiken oder Pressemitteilungen), die schließlich zu Earned Media führen, ist mit viel Zeit und Kosten verbunden und daher alles andere als “kostenlos”.

 

Der enorme Vorteil von Earned Media ist die Glaubwürdigkeit – wenn nicht das Unternehmen selbst positiv von sich spricht, sondern andere das tun, stehen Konsumenten den Botschaften weniger kritisch gegenüber. Es bedeutet jedoch auch einen Verlust von Kontrolle über die Inhalte – (negative) Wertungen sind möglich.