Was vor einigen Jahren noch KOL (Key Opinion Leader) waren, sind heutzutage die so genannten Influencer. Gemeint sind einflussreiche Personen (manchmal auch Unternehmen, Medien oder Marken), die insbesondere in den sozialen Netzwerken eine große Zahl an Fans, Followern, Lesern, etc. mit ihren Inhalten erreichen. Ihre Bilder, Texte und Filme finden schnell eine große Reichweite, vor allem weil sie im Netz geteilt werden oder durch besonders viele „Likes“ umso mehr Menschen als relevante Inhalte angezeigt werden. Oft handelt es sich bei diesen Einflussnehmern um Promis, doch können bspw. auch Journalisten oder Blogger eine große Reichweite aufbauen.

Vielen Kommunikationsstrategen stellt sich die Frage, ob und wie sie diese Influencer für die eigenen Zwecke nutzen können. Gern spricht man dann von Influencer Relations, also dem Beziehungsaufbau mit den einflussreichen Meinungsmachern im Netz. Welche Form sich dazu eignet (in der simpelsten Form z.B. einen Promi mit einem Produkt auszustatten oder einen Modeblogger auf eine Veranstaltung einzuladen – in der Hoffnung, dass diese dann positiv darüber berichten), sollte stets Gegenstand langfristiger Recherchen (hilfreiche Linktipps dazu hat t3n aufgelistet) und strategischer Planung sein. Influencer leben davon, dass sie authentisch sind und bleiben – der Holzhammer hat lange ausgedient. Auch eignet sich nicht jeder Influencer für jede Zielgruppe – und einmal mehr gilt: Qualität vor Quantität.